Klinische Forschungs-IT-Infrastruktur

Medizinische Forschung basiert überwiegend auf die Durchführung klinischer Studien. Aus mehreren Gründen steigt deren Komplexität, z.B. regulative Vorgaben (u.a. bei Arzneimittelstudien), notwendige vernetzte multizentrische Strukturen oder aktuelle Herausforderungen der genetischen Forschung basierend auf Biomaterial (Körpersubstanzen) des Patienten. Vor diesem Hintergrund sind forschende Mediziner ohne eine leistungsfähige, integrierte und sichere IT-Infrastruktur immer weniger in der Lage, eine qualitativ hochstehende Forschung sicherzustellen.

An der Universität zu Lübeck (UzL) ist die Einrichtung „IT for Clinical Research, Lübeck“ (ITCR-L) zuständig, eine solche Infrastruktur für jene medizinischen Forscher bereitzustellen, die auf das Datenmanagement sensibler Patientendaten angewiesen sind. Sie tut das in enger Kooperation mit der IT des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und weiteren Einrichtungen, die unter www.itcr.uni-luebeck.de erläutert werden.

Durch eine personelle Verzahnung und inhaltlich enge Zusammenarbeit von Mitarbeitern des IMI und der ITCR entstehen gegenseitige Synergien:

  • Praxisrelevante Themen für die universitäre Lehre im Bachelor- und Masterstudium „Medizinische Informatik“
  • Bedarf an innovativer Medizininformatik-Forschung, insbesondere im Bereich semantischer Datenintegration und Datenanalyse.
  • Deckung des zunehmenden Bedarfes an wissenschaftlichen Medizininformatikern (Nachwuchsförderung).

Exemplarisch sei das gemeinsame Engagement in der Antragsphase des BMBF-Förderprojektes Medizininformatik genannt.

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Erstellt am 22. Oktober 2014 - 15:55. Zuletzt geändert am 16. März 2017 - 14:09.

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